Förderverein PRO ASYL e.V. :

Protestieren Sie mit uns!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

die Lage ankommender Flüchtlinge in Griechenland ist erschütternd. Die seit jeher elenden Flüchtlingslager sind jetzt – auf Druck der EU – zu Haftlagern geworden, in denen tausende Menschen festsitzen, mehr als die Hälfte davon Frauen und Kinder. Seit Inkrafttreten des EU-Türkei-Deals wird ihnen die individuelle Prüfung ihrer Schutzbedürftigkeit verweigert – ein schwerer Verstoß gegen das Völkerrecht.Am 20. März 2016 trat der EU-Türkei-Deal in Kraft. Bereits in kürzester Zeit führte er zu gravierendem Unrecht gegenüber Schutzsuchenden und zu massiven Menschenrechtsverletzungen.

 

 

Lesbos: Im Haftlager Moria treffen Mitarbeitende von PRO ASYL den syrisch-kurdischen Flüchtling H.M. zusammen mit seiner kranken Frau und drei Kindern. Er wird im Schnellverfahren angehört und berichtet: „Es herrscht Krieg …, sie (die Türken) haben unsere Stadt bombardiert ... Unsere Kinder ertragen das nicht mehr. Ich habe Angst vor den türkischen Behörden, weil sie gegen Kurden kämpfen."Trotz der erheblichen Gefahr für die kurdische Familie lautet das Ergebnis im Schnellverfahren: Abschiebung in die Türkei. Wir nehmen sie in unser Flüchtlingshilfeprojekt in der Region, das Refugee Support Program Aegean, auf. Eine unserer Anwältinnen bereitet die Klage vor, um die Abschiebung der Familie zu verhindern!

 

Gleichzeitig ist politisches Handeln dringend erforderlich! Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung: Fordern Sie zusammen mit PRO ASYL Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, den EU-Türkei-Deal zu stoppen!

 

Ihren Protestbrief können Sie hier abschicken.

 

Herzlichen Dank!

 

Günter Burkhardt

 

Geschäftsführer

 

Impressum

 

Förderverein PRO ASYL e.V. 

 

Vorsitzender: Andreas Lipsch 
Geschäftsführer: Günter Burkhardt 

 

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+49 (0) 69 - 24 23 14 0
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Spendenkonto

 

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