Der nachstehende Aufruf wurde auf der ersten landesweiten "Versammlung der Versammlungen" der Gelbwesten am 27.Januar in Commercy vorgeschlagen und verabschiedet. Er wurde den örtlichen Gruppen zur Verabschiedung vorgeschlagen:

Im Dezember trafen sich in der Evangelischen Akademie Villigst der Flüchtlingsrat NRW, Amnesty International, PRO ASYL, Diakonie RWL und Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche unter dem Thema
 "Abschottung statt Flüchtlingsschutz - Wir halten dagegen!"

Dabei wurde die folgende Resolution verabschiedet, die sich vor allem gegen die Zentralen Unterbringungs-Einrichtungen (sogen. Ankerzentren) auch in NRW richtet.
Diese Resolution wurde auch schon von der Pax Christi Regionalgruppe Recklinghausen unterstützt, dort werden Unterschriften gesammelt, die an den Ministerpräsidenten von NRW gehen sollen.

 

Wir bekamen die folgenden Stellungnahmen kritischer Gewerkschafter zum Vorgehen von RWE und Polizei im Hambacher Forst.
Aus Versehen wurden diese Dokumente nicht wie geplant ausgedruckt dem neuen AMOS-Heft 3/2018 beigelegt - die Redaktion bittet um Entschuldigung und veröffentlicht sie auf der Homepage.

 

Wolf-Dieter Just

Rede bei der Demo der Seebrücke am 1.9.2018 in Duisburg

Ich beginne mit einem Zitat:

„Internationale Verhandlungen, einberufen, um die Frage zu erörtern: „Wie schützt man die Flüchtlinge?“ beschäftigen sich vor allem mit der Frage: „Wie schützen wir uns vor ihnen?“

Oder, durch ein Gleichnis ausgedrückt: Ein Mensch wird hinterrücks gepackt und in den Strom geschmissen. Er droht zu ertrinken. Die Leute zu beiden Seiten des Stromes sehen mit Teilnahme und wachsender Beunruhigung den verzweifelten Schwimmversuchen des ins Wasser Geworfenen zu, denkend: wenn er sich nur nicht an unser Ufer rettet!“

Für eine christliche, menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik in Europa!

Als Christinnen und Christen, als Bürgerinnen und Bürger, fordern wir die Regierungen in der EU auf, den Flüchtlingsschutz nicht weiter zu gefährden. Von unseren Kirchen in Europa erwarten wir die Verteidigung der Menschenwürde ohne politische Rücksichtnahme.