Die ersten Debatten in der Friedensbewegung über eine Beteiligung an den Aktionen gegen den G20-Gipfel in Hamburg waren von viel Skepsis begleitet. Die Vorbereitungen in den verschiedenen Bündnissen gestalteten sich schwierig. Die verschiedenen Formationen der außerparlamentarischen Bewegungen hatten eigene Schwerpunkte und unterschiedliche Aktionsvorschläge. Eine gemeinsame Plattform und die Durchführung der gesamten Aktionswoche mit unterschiedlichen inhaltlichen Aktionen gelang leider nicht. Deshalb war es ein großer Erfolg, den wir vor allem unseren Hamburger Freunden, aber auch unseren Partnern aus Migrationsorganisationen zu verdanken haben, dass es am 27. Januar 2017 gelang, einen gemeinsamen Aufruf für eine gemeinsame Demonstration am 8. Juli zu vereinbaren. Erstmalig seit Jahren Anti Global­isierungskritischer Aktionen gelang es, die Fragen von Krieg und Frieden im Aufruf deutlich zu betonen.

 

 

http://natwiss.de/g20-in-hamburg-erbaermlich/

 

Am Tag danach und nach etwas Ruhe, darf doch endlich die Frage gestellt werden: was hat dieser Gipfel wem politisch gebracht?

Dies ist der Versuch einer ersten Annäherung an die Realität des Gipfels. Dabei soll nicht nur das zutiefst undemokratische, aggressive Verhalten der Polizei, die eindrucksvollen und mutigen Proteste, die herausragende Demonstration der 76.000 sowie die verwerflichen Handlungen des kriminellen  Mobs benannt werden. Wie viele Provokateure dabei waren, werden wir sicher noch herausbekommen, ein unabhängiger Untersuchungsausschuss ist dringend notwendig.

Sechs Bürgerrechtsorganisationen - Humanistische Union e.V.; Internationale Liga für Menschenrechte e.V.; Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.; Neue Richtervereinigung e.V.; Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V.; Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. - nehmen zum Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur Einführung der Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ im Strafverfahren Stellung. Sie kommen zu dem Ergebnis: "Es ist ein Skandal, dass die Regierung praktisch heimlich und ohne öffentliche Debatte versucht, schwerste Grundrechtseingriffe in die Strafprozessordnung einzuführen." 


Titel: „Uns fällt es in Anbetracht der Wahllosigkeit der Zerstörung schwer, darin die Artikulation einer politischen Überzeugung zu erkennen, noch viel weniger die Idee einer neuen, besseren Welt.“

Datum: 12. Juli 2017 um 17:00 Uhr
Rubrik: Innere SicherheitKampagnen / Tarnworte / NeusprechMedienkritik
Verantwortlich: Albrecht Müller

Auf unsere Beiträge zu G 20 kamen viele, auch weiterführende Lesermails. Diese werden wir zusammenstellen und in den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern zugänglich machen. Vorweg heute die Stellungnahme einer Reihe von Geschäfts- und Gewerbetreibenden des Hamburger Schanzenviertels, die auf Facebook gepostet worden war. Es ist ein interessantes Dokument, das zu lesen sich lohnt.

Einladung:  "50 Jahre 2. Juni - in Berlin und in Bochum".

Am FREITAG, 2. Juni 2017 im Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894
Bochum, dort im Raum "Studio". Ab 14 Uhr.

Schön wenn wir alle uns am 2. Juni 2017 im Bahnhof Langendreer sehen. Sagt es bitte weiter.

Es laden ein: Wir Gründerstudenten und AMOS.


50 Jahre 2. Juni – in Berlin und in Bochum


Während der Demonstration gegen Schah Mohammad Reza Pahlavi wurde der Student Benno Ohnesorg erschossen. Zur Erinnerung an dieses für die 68er
Bewegung einschneidende Ereignis laden die Gründerstudenten zusammen mit der Zeitschrift „Amos“ zur Diskussion, Begegnung und Austausch ein; wie
der 2. Juni 1967 in Bochum gewirkt hat und was er für uns heute bedeuten könnte.

Am Freitag, den 2. Juni ab 14 Uhr im Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum.

Das Programm


14 bis 16 h: Filmnachmittag


Ein Zusammenschnitt aus den Filmen „Der Polizeistaatsbesuch“ von Roman Brodmann, „Der 2. Juni 1967“ von Thomas Giefer und Hnas-Rüdiger Minow“ und
Berichten aus TV Programen


ab 16 Uhr: Vortrag Wolfgang Kraushaar „Der 2. Juni 1967“ Kraushaar gilt als einer der profiliertesten deutschen Forscher zur Geschichte der 68er-Bewegung .


Podiums- und Publikumsdiskussion unter anderen mit Urs Jaeggi (ehem. Soziologie RUB), Anna Schiff (Frauenbewegung,
Rosa-Luxemburg-Stiftung), Roland Ermrich ( AStA-Vorsitzender 1966 bis 1967).


Kulturprogramm mit


Robert Bosshard, Oberhausen: „Echo auf Besinnlichkeit“ featuring, Achim Krämer, Schlagzeug


Musik, Protest-Songs: Hartmut Kremer (Oberhausen)


Lesung aus Uwe Timm: „Der Freund und der Fremde“ (G. Violet, Mannheim, Rezitatorin)


Abends


Ausklang mit Gespräch und Musik

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