Lühr Henken

 

Treffen des Bundesausschusses Friedensratschlag am 5. März 2017 in Kassel

 

Impulsreferat zur aktuellen politischen Lage

 

Die Münchner Sicherheitskonferenz (Siko) 17./18.2. 2017

Schon vor der Münchner Sicherheitskonferenz wurde durch öffentliche Stellungnahmen interessierter Kreise deutlich gemacht, um was es geht. Zum einen geht es um das öffentlich gegebene Bekenntnis des US-Präsidenten zur Fortexistenz der NATO, nachdem er sie mehrfach für „obsolet“ erklärt hatte, was hierzulande überinterpretiert wurde als „überholt“, also als quasi kurz vor der Auflösung. Und zum anderen darum, den Bevölkerungen der europäischen NATO-Staaten klar zu machen, dass sich ihre Haltung zum Militär zu ändern habe. Denn, wie Trump formulierte, „Viel zu wenige Mitgliedsländer zahlten nicht das, was sie müssten.“

Mitteilung an die Presse

Der DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund) Ortsverband Dülmen, wird in einer öffentlichen Gedenkveranstaltung an die Bombardierung der Stadt Dülmen erinnern. Der DGB ruft die Dülmener Bevölkerung zur aktiven Teilnahme auf. Die Veranstaltung ist am 22. März 2017, 18 Uhr vor dem Löwen in der Dülmener Innenstadt.

Jürgen Wagner (24. Januar 2017)
IMI-Analyse 2017/02
EUropas „Brexit-Dividende“

 


Was die außen- und sicherheitspolitischen Schlussfolgerungen aus den Großereignissen Brexit (23.6.2016) und US-Wahl (8.11.2016) anbelangt, singen derzeit fast alle politischen Entscheidungsträger von demselben
Blatt. Mit dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens verlasse ein militärpolitischer „Blockierer“ in Kürze die Union, weshalb in der Außen- und Sicherheitspolitik durchaus eine „Brexit-Dividende“ zu erwarten sei, so etwa die Meinung von Uwe Optenhögel, dem Direktor des Europa-Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel, die aber derzeit
unisono zu vernehmen ist.[1]

Tatsächlich ließ man nicht viel Zeit verstreichen, um schnell Nägel mit Köpfen zu machen: Bereits einen Tag  nach dem britischen Referendum, am 24. Juni 2016, gaben die Außenminister Deutschlands und Frankreichs,
Frank-Walter Steinmeier und Jean-Marc Ayrault, mit ihrem Ruf nach einer massiven Militarisierung der Europäischen Union die Richtung vor.

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Die Reformation Radikalisieren – provoziert von den heutigen Krisen

 

Es wälze sich heran wie Wasser das Recht

und Gerechtigkeit wie ein starker Strom (Amos 5,24)

Gerechtigkeit ist der Schrei der Mehrheit der Weltbevölkerung – unseres Planeten, der seit 500 Jahren der Logik, dem Geist und der Praxis des imperialen Kapitalismus unterworfen ist.

Gerechtigkeit ist der rote Faden der Schrift – der hebräischen Bibel und der messianischen Schriften des Zweiten Testaments.

„Befreiung zur Gerechtigkeit“ ist der Titel des ersten Bandes unserer Buchserie „Die Reformation radikalisieren“.

Martin Luther formulierte angesichts des entstehenden Frühkapitalismus:

"Sollen die (Bank- und Handels-)gesellschafften bleyben, so mus recht und redlickeyt untergehen. Soll recht und redlickeyt bleyben, so mussen die gesellschafften [Jes. 28, 20] unter gehen" (Von Kaufshandlung und Wucher, 1524)